Silvester in Liepe

In Liepe gab es in diesem Jahr zwei große Silvesterparties. Zum einen hat die Brennerei zusammen mit dem Gutshof zu einer Feier eingeladen. Zum anderen konnte man in der „alten Schule“ feiern. Oder man blieb zuhause und genoß die Feuerwerke vom Hof aus. Die waren wirklich sehr hübsch anzusehen.

Wie es mit den jeweiligen Partys war, weiß ich leider nicht. Vielleicht gibt es jemanden, der davon erzählen möchte?

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Neujahrsgrüße

Meine Freundin hat mich gestern darauf aufmerksam gemacht, dass ich in der letzten Zeit diesen Blog so ziemlich vernachlässigt habe. Sie hat recht, es liegt wohl daran, dass ich mit der Erkältung ziemlich böse dran war.

Nun möchte ich aber allen, die hier öfter mal reinschauen, ein frohes und gesegnetes Jahr 2013 wünschen. Möge es glücklich, friedvoll, erfolgreich und schön werden. Gefüllt mit interessanten Ereignissen, mit möglichst vielen freudigen und nicht so vielen traurigen – ganz abwendbar sind diese ja leider nicht.

Die Jahreslosung entstammt dem Hebräerbrief, Kap. 13, Vs. 14:

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen guten neuen Start.

Einladung zu „Liedern aus aller Welt“

Ich bzw. „mein“ Chor (Kirchenchor Barnewitz-Buschow-Möthlow-Liepe) lade/lädt ganz herzlich ein zur alljährlichen Adventsmusik am 15. Dezember, Samstag vor dem 3. Advent.

In diesem Jahr haben wir uns mit dem Kirchenchor aus Königshorst-Berge unter der Leitung von Sup. Thomas Tutzschke zusammengetan. Außerdem werden wir von einer Band, mit Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug, unterstützt. Singen werden wir „Lieder aus aller Welt“.

Wer möchte, kommt zu um 14 Uhr nach Königshorst oder zu um 17 Uhr nach Barnewitz jeweils in die Dorfkirche.

Heizöl bestellen

Liebe Lieper,

dank dessen, dass die Heizölpreise enorm hoch sind, bin ich die ganze Zeit schon am suchen, ob es irgendwo noch ein wenig günstiges Öl gibt. Und ich glaube, ich habe es gefunden. 🙂 Naja, nicht zum Hurra-Schreien, aber jetzt gerade gehen die Preise wieder runter und wenn man 3000 Liter nimmt, liegt der Literpreis wieder unter 90 Cent – das ist beachtlich, wir waren in den letzten Wochen immer bei 95 oder sogar mehr. Wenn ich das richtig mitgekriegt hab, mußte in Liepe sogar schon jemand 1,-Eur für den Liter bezahlen.

Deshalb meine Frage:

Gibt es jemanden, der auch noch Öl braucht und jetzt mit bestellen würde? Bitte schnell melden, sonst ist die günstige Phase wieder vorbei!!!

Spieleabend am 17. November

Am vergangenen Samstag trafen sich in der Alten Schule in Liepe wieder fast 30 Leute – aus Liepe und Damme – um miteinander verschiedene Spiele zu spielen. Im Angebot waren Rommé, Würfeln und Skat.

Nachdem die 1. Runde im Großen und Ganzen gespielt war, konnte, dank Jörg :-), das große Essen beginnen. Dieser hatte aus Stechow Eisbein und Kohlrouladen geholt. Christian u. „Frau G.“ füllten alles hübsch auf Teller und bedienten uns. Und für die, die so großes Essen nicht wollten, gab es, wie immer, ein paar Wiener mit Toastbrot. Ganz herzlichen Dank dafür!

Nach dem Essen ging es dann aber gleich weiter mit spielen. Weil die Skatspieler dann aber schon so früh fertig waren, entschlossen sie sich noch eine 3. Runde zu spielen – ein fataler Fehler!!! Irgendwie ließ die Konzentration enorm nach, man mußte lange überlegen, es mußte viel geraucht werden, weshalb man nach draußen gehen mußte und nicht weiter spielen konnte, so dass man erst um halb 12 fertig wurde.

Und bei mir führte es dazu, dass ich nicht mitbekommen habe, wer bei den anderen Spielen die Preise eingeheimst hat. Deshalb hier leider nur die Auswertung vom Skat:

1. Platz: Dirk aus Damme (tolle Alliteration!!!)

2. Platz: Bent aus Liepe

3. Platz: ich

Allen anderen sei hier herzlich gratuliert!!!

Es war ein gelungener Abend und hat Spaß gemacht, auch wenn’s lange war.

Vielleicht kann noch jemand als Kommentar anfügen, wer die anderen Gewinner waren?

Achtung!!!

Also ich habe mich gerade gefühlt, als wäre ich noch in Berlin. Schon als ich unten um die Kurve gefahren kam und gerade so bis zu uns hoch gucken konnte, habe ich jemanden auf dem Gehweg laufen sehen. Der stand dann bei Rutkowskis und klingelte. Ich glaube, aufgemacht hat wohl niemand. Jedenfalls kam er dann zu uns, hatte einen Zettel in der Hand. Ach ja, es war ein Junge/junger Mann, etwas braunere Gesichtsfarbe als in unseren Breiten üblich. Ich mußte sofort an die Frauen und Kinder denken, die in Berlin den Alex und Umgebung unsicher machen und jeden fragen „Do you speak English?“ Dann wollen sie Geld und wenn man keins hat bzw. gibt, werden sie unverschämt und beschimpfen einem. Also der Junge wollte unseren Tritt hoch, um zu klingeln. Ich fragte, ob ich ihm helfen könne. Er kam zu mir, zeigte mir den Zettel und kramte sowas wie einen Ausweis hervor. Ein Blick auf den Zettel reichte aber aus, um mir zu sagen, dass es eben genau dieselbe Masche ist, die sich in Berlin auch findet. Angeblich sei er aus Rumänien und hätte sein Haus im Hochwasser verloren. Jetzt braucht er Geld. Na klar. Und irgendwo in Liepe oder etwas außerhalb steht der dicke Mercedes, der ihn nach dem Rundgang wieder abholt. Also ich hab das Auto nicht gesehen, aber ich weiß, dass es in Berlin so abläuft. Wenn es das aber nicht ist, sollten wir vielleicht doch in nächster Zeit etwas achtsamer auf unsere Grundstücke sein, vielleicht wollte er ja nur gucken, wo es sich einzubrechen lohnt.

Ich weiß es nicht. Aber mir kommt es spanisch vor und in der nächsten Zeit werde ich für erhöhte Sicherheit auf unserem Grundstück sorgen, aber auch verstärkt ein Auge auf Nachbars werfen, in der Hoffnung damit Schlimmeres zu verhüten. Und wenn nichts passiert, um so besser!!!

Vielleicht gibt es ja auch noch jemanden, der dem Jungen die Türe geöffnet hat. Welchen Eindruck hattet Ihr?

MAZ-Artikel vom 23. Oktober 2012

Die MAZ hat in ihrem Westhavelländer Teil einen interessanten Artikel über Liepe abgedruckt. Ich will ihn hier für alle, die keine Zeitung beziehen, einmal abtippen:

Infrastruktur

Zweiter Anlauf mit Liepe (von Norbert Stein)

Die Gemeinde Nennhausen wird für den Ortsteil Liepe den Antrag zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne des Landes Brandenburg“ stellen. Die Gemeinde startet damit den zweiten Versuch, aufgenommen zu werden. Nach dem ersten Antrag kamen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bei einem Besuch zu der Überzeugung, dass Nennhausen nicht über einen geschlossenen historischen Ortskern verfügt. So wurde der Antrag zu den Akten gelegt. An der Mitgliedschaft eines Dorfes aus der Region Nennhausen ist die Arbeitsgemeinschaft aber dennoch interessiert. So besichtigten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Ferchesar, Bamme und Liepe. Den Mitgliedern gefiel Liepe am besten. Ihnen imponierte die geschlossene Bauweise mit alten Bauernhäusern entlang der Lindenstraße im Dorfkern. Finanzielle Vorteile wird die Gemeinde nicht haben, wenn die Arbeitsgemeinschaft Liepe aufnimmt. „Aber eine Mitgliedschaft kann helfen Türen und Wege zu öffnen zu möglichen Förderungen“, erklärte Angelika Thielicke. Landesweit sind derzeit zwölf Städte und Dörfer Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft. Die 2005 gegründete kommunale Arbeitsgemeinschaft will dazu beitragen, historische Dorfstrukturen zu erhalten. In den Mitgliedsdörfern sollen Methoden und Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer entwickelt und erprobt werden.
Soweit der MAZ-Artikel.