MAZ-Artikel vom 23. Oktober 2012

Die MAZ hat in ihrem Westhavelländer Teil einen interessanten Artikel über Liepe abgedruckt. Ich will ihn hier für alle, die keine Zeitung beziehen, einmal abtippen:

Infrastruktur

Zweiter Anlauf mit Liepe (von Norbert Stein)

Die Gemeinde Nennhausen wird für den Ortsteil Liepe den Antrag zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne des Landes Brandenburg“ stellen. Die Gemeinde startet damit den zweiten Versuch, aufgenommen zu werden. Nach dem ersten Antrag kamen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bei einem Besuch zu der Überzeugung, dass Nennhausen nicht über einen geschlossenen historischen Ortskern verfügt. So wurde der Antrag zu den Akten gelegt. An der Mitgliedschaft eines Dorfes aus der Region Nennhausen ist die Arbeitsgemeinschaft aber dennoch interessiert. So besichtigten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Ferchesar, Bamme und Liepe. Den Mitgliedern gefiel Liepe am besten. Ihnen imponierte die geschlossene Bauweise mit alten Bauernhäusern entlang der Lindenstraße im Dorfkern. Finanzielle Vorteile wird die Gemeinde nicht haben, wenn die Arbeitsgemeinschaft Liepe aufnimmt. „Aber eine Mitgliedschaft kann helfen Türen und Wege zu öffnen zu möglichen Förderungen“, erklärte Angelika Thielicke. Landesweit sind derzeit zwölf Städte und Dörfer Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft. Die 2005 gegründete kommunale Arbeitsgemeinschaft will dazu beitragen, historische Dorfstrukturen zu erhalten. In den Mitgliedsdörfern sollen Methoden und Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer entwickelt und erprobt werden.
Soweit der MAZ-Artikel.

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