Adventsandacht mit Kaffeetrinken in der ehemaligen Schule

Am letzten Sonntag, dem 1. Advent, fand wieder die alljährliche Adventsandacht in der Dorfkirche statt. Im Anschluss sind dann alle rübergegangen in die ehemalige Schule (= heute: Gemeindehaus) zum Kaffeetrinken – nicht mit Käsekuchen, sondern mit Stolle, Lebkuchen, Dominosteinen und Printen. Allen, die das organisiert und besorgt haben, sei hier ganz herzlich gedankt.

Die Andacht war in diesem Jahr sehr musikalisch ausgestaltet, denn Pfarrerin Zieme-Diedrich konnte Herrn Glende dafür gewinnen Orgel zu spielen. So haben wir denn auch schön gesungen: Macht hoch die Tür, Tochter Zion freue dich u.a. In ihrer Predigt hat sie uns von dem jetzt schon geschmückten Weihnachtsbaum in Ferchesar erzählt und dann weiter darauf hingewiesen, dass eben jetzt noch keine Weihnachtszeit ist und – das hat sie nicht so direkt ausgesprochen, aber ich tu das einfach mal – dass jetzt noch kein geschmückter Weihnachtsbaum in einer Kirche stehen sollte. Es ist Advent, vom lateinischen adventus, was Ankunft bedeutet, eine Zeit der Vorbereitung, des In-sich-Kehrens, des Meditierens, des Wartens auf das Kommen des Menschensohnes. Eine Zeit, die leider inzwischen eher durch Weihnachtsmärkte, zusätzliche Öffnungszeiten der Läden, durch Besorgungen machen müssen, durch Plätzchen backen müssen, durch alles mögliche geprägt ist und eher hektisch verläuft, als ihre eigentliche Bestimmung es vorsieht.

Beim Kaffeetrinken hatten wir auch Besuch:  Herr Körner, den einige schon aus dem Gottesdienst kennen, hat uns mit seiner Gitarre zum Mitsingen oder auch zum Zuhören eingeladen. Ich fand es etwas schade, dass nach dieser Predigt nun doch auch Weihnachtslieder gesungen wurden. Spaß gemacht hat es aber trotzdem, nur hätte ich anderes erwartet. Pfarrerin Zieme-Diedrich hatte wieder ihr Büchlein dabei, aus dem sie uns einige Kurzgeschichten vorgelesen hat. Eine handelte vom Lametta, eine andere davon, wann und wie Supermärkte mit dem Weihnachtsgeschäft anfangen.

Einen Wehrmutstropfen muss ich aber doch noch anfügen:  es waren nämlich nur knapp 20 Leute dabei. Das ist schade, weil im Gemeindehaus die Tische so liebevoll eingedeckt waren, es genug Kaffee und Gebäck für alle gegeben hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass in diesem Jahr nicht so viel Werbung dafür gemacht wurde, wie sonst immer. Aber die Bilanz soll hier gar nicht gezogen werden, darum müssen sich wohl andere kümmern. 🙂

Ich fand, es war ein schöner Nachmittag.

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  • Kommentare (3)
  1. Hallöchen,

    daß so wenig Leute da waren, lag aber auch daran, daß es wieder einmal keinerlei Mitteilung gab. Ansonsten hätte sich vielleicht doch noch jemand aufgerafft.

    Liebe Grüße
    Dana 😉

    • Liebe Dana Bennewitz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Schön, dass sich auch mal Lieper auf dem Blog äußern. 🙂 Eigentlich wollte ich viel schneller geantwortet haben. Nun ja. Ich seh das genau wie Sie, würde aber ganz allgemein mal fragen wollen, wer dafür zuständig ist?

      Herzliche Grüße und einen schönen 3. Advent,
      Sandra Stecklina

    • Ich habe einen Link zu Ihrer Seite installiert – das ist okay, ja? 🙂
      LG,
      Sandra

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