Einladung zur Infoveranstaltung am 23. Mai nach Damme

Herr Tepperwien von der Fachhochschule Potsdam bat mich die Einladung zu einer Informationsveranstaltung am 23. Mai in den Richterschen Hofladen in Damme zum Thema „Vergesslichkeit im Alter – Normalität oder Warnsignal?“ auf meinem Blog zu veröffentlichen:

Einladung zur Informationsveranstaltung
Montag, 23. Mai, von 18 bis 20 Uhr in Richters Hofladen in Damme
Vergesslichkeit im Alter –
Normalität oder Warnsignal?

Der überwiegende Teil der Menschen mit Demenz wird zu Hause versorgt, meist von den
Ehepartnern oder den Kindern. Mit fortschreitender Erkrankung braucht es dafür mehr Kraft.
Mit dem Gedächtnis verlieren sich die gemeinsamen Erinnerungen, mit der Orientierung
schwindet das Gefühl der Sicherheit, mit der Sprache erlischt eine wesentliche Möglichkeit
des Austausches.

Was bleibt ist die Verantwortung für einen Menschen, der nicht mehr für sich selbst sorgen
kann und bis zu 24 Stunden am Tag Aufmerksamkeit und Hilfestellung benötigt. Umso
wichtiger ist es für die Menschen, dass es regionale Entlastungsangebote gibt.

Hilfe und Erleichterung im Pflegealltag

Der Gesetzgeber hat dafür mit dem §45 Sozialgesetzbuch XI eine wichtige Grundlage
geschaffen. Dieser Paragraph regelt, dass Menschen, die aufgrund von Demenz oder anderen
psychischen Erkrankungen oder Behinderungen einen Betreuungsbedarf haben, zusätzliches
Geld bereitgestellt bekommen. Den Bedarf schätzt der Medizinische Dienst der
Krankenkassen ein.

Für das Geld kann man z.B. eine Betreuung zu Hause in Anspruch nehmen. Dann kommen
geschulte Personen ins Haus, um die Betreuung abzusichern, wenn der/die pflegende
Angehörige Zeit für sich oder wichtige Erledigungen braucht. Diese Tätigkeit wird von
ehrenamtlichen Helfer/innen geleistet, die von einer Fachkraft angeleitet werden. Dafür
bekommen sie eine Aufwandsentschädigung.

Für die Menschen mit Demenz sind es begleitete Angebote, die zum Wohlbefinden beitragen
sollen. Für die Angehörigen sind es wertvolle Stunden, in denen sie sich um andere Dinge
kümmern und abschalten können aber gleichzeitig ihre/n Angehörige/n sicher betreut wissen.

Referentinnen:
• Frau Prof. Dr. J. M. Bott (Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen)
• Frau B. Neumann (Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V.)
• Frau C. Trojahn (Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und
deren Angehörige, Gemeinschaftswerk Soziale Dienste Nauen e.V. )
Eine gemeinsame Veranstaltung der Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und deren
Angehörige (Nauen/Rathenow), der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. und des
SILQUA-Projekts „Gut leben im (HOHEN) Alter“ der Fachhochschule Potsdam.

Der Eintritt ist frei!

 

Mehr zu diesem Projekt kann man hier erfahren.

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