Artikel „Liepe Lkr. Havelland“, in: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, G. Dehio

Eine Verwandte, die sich für Kunst interessiert, hat mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht, der sich mit unserer Dorfkirche beschäftigt.

„Im Kern gotischer Feldsteinsaalbau, 1881 neugotisch erneuert, aus dieser Bauphase Chorschluß, spitzbogige, ziegelgerahmte Öffnungen, Westportal mit vorgelegtem Giebel und stattlicher Dachturm über Spitzbogenarkade. Innen trapezförmige Holzbalkendecke. – Polygonaler Kanzelborb (Teil eines Kanzelaltars) mit Akanthusschnitzwerk, um 1730, ähnlich die Körbe der Kanzelaltäre von Gräningen und Buckow bei Nennhausen. An der Südwand Renaissance-Epitaph der Margareta von Bredow (gest. 1572), Sandstein, zwischen den Ganzfiguren der Verstorbenen und ihres Ehemanns, Franz v. Bredow, der Gekreuzigte, unten kniend ihre vier Kinder, darüber Auferstehungsrelief, in den Ecken die Bredowschen Wappen; angeblich von einer Merseburger Werkstatt. Hölzerne Totentafel von 1570 für Marschall Hans v. Bredow (siehe vorheriger Artikel), runder Schild mit dem Bredowschen Wappen, Kartusche mit Turnierhelm und Steinbock, umrankt von Akanthuswerk. Schwebender Taufengel, M. 18. Jh.“

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