der Totenschild des Hans von Bredow

Totenschild des Hans von Bredow, 1519

Totenschild des Hans von Bredow, 1519

Heute erwartet die Reformationsgemeinde Westhavelland den Totenschild des Hans von Bredow aus dem Jahre 1519 zurück. Er befand sich als Leihgabe beim Deutschen Historischen Museum (DHM) im Zeughaus in Berlin, im Rahmen der Ausstellung „Burg und Herrschaft“. Dabei ging es um das alltägliche Leben (wie sah das Geschirr damals aus, welche Spiele wurden gespielt, wie gebaut) auf der Burg genauso wie um Kriegsführung (welche Schwerter, Kolben etc.) und den Umgang mit Besiegten.

Auszug aus der Broschüre des DHM:

„Burgen gehören zu den eindrucksvollsten Bauwerken des Mittelalters, zugleich aber ranken sich um sie zahlreiche Mythen und Irrtümer. Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum zeigt auf 1000 Quadratmetern Fläche die wahre Geschichte der Burg als Herrschaftsort. Sie vereint Leihgaben europäischer Museen mit den mittelalterlichen Beständen der historischen Zeughaussammlung, darunter zahlreiche noch nie gezeigte Stücke. Der Rundgang beginnt in der ersten Ebene mit dem adligen Burgherrn und führt durch die Baugeschichte seiner Wohnsitze. An die Inszenierung einer Hofstube als zentraler Ort der Herrschaft reiht sich die Burgkapelle des christlichen Ritters und die Rüstkammer seiner Waffen. Die zweite Ebene präsentiert um die Krone der Maria von Luxemburg eine Schatzkammer höfischer Kultur zwischen Jagd, Turnier und Eros, aber auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Herrschaft. Nicht nur Ruinen, sondern auch Wappen und der Begriff des ‚Bürgers‘ erinnern bis heute an die einstige Bedeutung dieser Schauplätze europäischer Geschichte.“

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